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Aufbruch ins Unbekannte - Pilger im Spätmittelalter

Die Epoche der Kreuzzüge ins Heilige Land war zwar vorbei, dennoch zog es weiterhin vor allem Adelige des christlichen Abendlandes zum „Heiligen Grab“ nach Jerusalem. Diese Reisen mussten nun jedoch häufig inkognito stattfinden, um keinen Argwohn bei der muslimischen Bevölkerung zu erregen – mitunter mit gefährlichen Folgen wie Kampf, Entführung oder Geiselnahme.

Aber auch einfache Menschen pilgerten im 15. Jahrhundert verstärkt. Sie zog es vor allem nach Rom und nach Santiago de Compostela. Zudem entstanden im gesamten Deutschen Reich neue Pilgerorte, die sich großer Beliebtheit erfreuten, denn die Vergebung der eigenen Sünden war ein zentrales Anliegen der Menschen jener Zeit.

Mittelalterliche Pilgerberichte erlauben uns dabei persönliche Einblicke in die Motive und Hoffnungen dieser religiösen Wanderer.

Kurstermine 1

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    • 1
    • Mittwoch, 18. November 2026
    • 19:00 – 20:30 Uhr
    1 Mittwoch 18. November 2026 19:00 – 20:30 Uhr

Aufbruch ins Unbekannte - Pilger im Spätmittelalter

Die Epoche der Kreuzzüge ins Heilige Land war zwar vorbei, dennoch zog es weiterhin vor allem Adelige des christlichen Abendlandes zum „Heiligen Grab“ nach Jerusalem. Diese Reisen mussten nun jedoch häufig inkognito stattfinden, um keinen Argwohn bei der muslimischen Bevölkerung zu erregen – mitunter mit gefährlichen Folgen wie Kampf, Entführung oder Geiselnahme.

Aber auch einfache Menschen pilgerten im 15. Jahrhundert verstärkt. Sie zog es vor allem nach Rom und nach Santiago de Compostela. Zudem entstanden im gesamten Deutschen Reich neue Pilgerorte, die sich großer Beliebtheit erfreuten, denn die Vergebung der eigenen Sünden war ein zentrales Anliegen der Menschen jener Zeit.

Mittelalterliche Pilgerberichte erlauben uns dabei persönliche Einblicke in die Motive und Hoffnungen dieser religiösen Wanderer.

10.07.26 03:58:54