Die Tragödie Europas verkörperte der Erste Weltkrieg: der erste Vernichtungskrieg der Geschichte! Danach brachen die meisten Monarchien in Europa zusammen. Vielerorts wurden Demokratien eingerichtet, die es allerdings schwer hatten, ihre jeweiligen Bürger von der neuen Errungenschaft zu überzeugen - Unruhen brachen aus, Diktaturen entstanden. Die Pariser-Vorortsverträge (Friedensverträge des Ersten Weltkrieges) ließen in Europa neue Staaten und neue Grenzen entstehen, ein Umstand, der nicht von allen mitgetragen wurde und damit neuen politische Bruchlinien in Europa Vorschub leistete. Der Zweite Weltkrieg war die Folge.
Der Investiturstreit war ein langjähriger Machtkampf im 11. und 12. Jahrhundert zwischen Papsttum und Kaisertum um die Einsetzung (Investitur) von Bischöfen und Äbten – ein Streit, der seit Beginn eines hierarchisch und machtpolitisch agierenden Christentums schwelte. Hauptakteure waren Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV. Erst mit dem Wormser Konkordat von 1122 einigte man sich über die Rechte der kirchlichen Wahl und die weltlichen Befugnisse der Kaiser in Bezug auf die Bischöfe.
Geschichte ist vielseitig zu erleben. Wir wollen uns diesmal nicht mit Zahlen und Fakten beschäftigen, sondern in das Leben der damaligen Gesellschaft eintauchen, indem wir ihnen zuhören. Es gibt eine Vielzahl von Quellen die die Lebens Situation einzelner Gruppen in jenen Zeiten beschreiben. Hören wir ihnen zu, was sie zu berichten haben. 2. Als die Vesuvasche über Pompeji fiel Der Ausbruch des Jahres 79 n. Chr. aus den Augen einer Familie – auf Grundlage von Plinius’ Augenzeugenbericht. In Kooperation mit der vhs Augsburg und der vhs Nürtingen
Fast wöchentlich lesen wir in den Medien, dass unser Schulsystem verändert werden soll: Ganztagesschule, G8/G9, Auflösung des dreigliedrigen Schulsystems etc. Aber wann und wie hat so etwas wie ein geregeltes Schulsystem in Deutschland begonnen? Welche Fächer standen früher auf dem Lehrplan, wer durfte und wer musste in die Schule gehen? Welche geistigen Mütter und Väter kennt unsere Schulgeschichte?
Vor 250 Jahren entstand mit den Vereinigten Staaten eine Nation, die Politik, Wirtschaft und Kultur weltweit prägen sollte. Der Vortrag zeichnet die wichtigsten Stationen der amerikanischen Geschichte nach – von der Unabhängigkeit über gesellschaftliche Umbrüche bis zur Rolle der USA als globale Macht. Zugleich richtet er den Blick auf die aktuelle politische Situation und fragt nach Herausforderungen und Perspektiven für die Zukunft.
Die Industrialisierung und Urbanisierung während des 19. Jahrhunderts stellen die historische Grundlage für das heutige Reutlingen und seines Selbstbewusstseins einer dynamischen Großstadt dar. Dabei spielt die Entstehung eines differenzierten Schulwesens mit seinen renommierten Bildungsinstitutionen eine nicht unerhebliche Rolle. Er vollzieht sich auch in Reutlingen vor einem veränderten Bildungsbegriff, der im Spannungsfeld zwischen humanistischer, realistischer und berufsorientierter Bildung und deren Institutionalisierung steht. Diese Entwicklung hat Reutlingen auch den Ruf einer „Schulstadt“ eingebracht. Sie ist eng verbunden mit der Entstehung eines verfeinerten städtischen Lebensstils und gehobener kultureller Bedürfnissen sowie einem neuen Stadtbild. Diesen Vorgängen möchte der Vortrag nachgehen. Der Referent war Leiter des Isolde-Kurz-Gymnasiums und bis 2015 Vorsitzender des Reutlinger Geschichtsvereins. Durch eine Vielzahl von Publikationen zur Stadtgeschichte ist er als Kenner gerade der jüngeren Geschichte der Stadt ausgewiesen.
Geschichte ist vielseitig zu erleben. Wir wollen uns diesmal nicht mit Zahlen und Fakten beschäftigen, sondern in das Leben der damaligen Gesellschaft eintauchen, indem wir ihnen zuhören. Es gibt eine Vielzahl von Quellen die die Lebens Situation einzelner Gruppen in jenen Zeiten beschreiben. Hören wir ihnen zu, was sie zu berichten haben. 3. Der Tag der Krönung Karls des Großen Weihnachten 800 in Rom – erlebt von einem Schreiber oder Pilger. In Kooperation mit der vhs Augsburg und der vhs Nürtingen
Mao Tse Tung war der Politiker, der China erfolgreich in die Modernität, aber auch in den Kommunismus bzw. Maoismus führte. Es gelang ihm, das von Monarchie und Kolonialmächten geprägte rückständige und landwirtschaftlich geprägte Land in die Unabhängigkeit zu führen und es zur politischen wie wirtschaftlichen Großmacht auszubauen. Die Schattenseite seiner Herrschaft brachte zwischen 44 und 72 Mio. Chinesen den Tod. 50 Jahre nach seinem Tod nehmen wir auch das heutige China in den Blick: Wieviel „Mao“ ist da noch?
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die territorialen Veränderungen im Vergleich zu denen nach dem Ersten Weltkrieg eher gering. Vielmehr richtete sich der internationale Fokus auf die beiden entstanden Blöcke, dominiert von USA und UdSSR. Der Kalte Krieg war geboren. In Europa wich die Freude über das Ende des Krieges sehr schnell und es entstand eine neuerliche Gefahr durch das angefachte Wettrüsten zwischen Ost und West. Um die Aufrüstung zu begrenzen und ein geduldetes Miteinander zu bewirken, beschloss man in Helsinki das KSZE-Abkommen. Der Nato-Doppelbeschluss einige Jahre später jedoch zeigte die Problemfelder auf. Erst mit dem neuen Generalsekretär Gorbatschow in der UdSSR konnten, die starren politischen Strukturen in Europa aufgebrochen werden und den Mauerfall 1989 ermöglichen.
Geschichte ist vielseitig zu erleben. Wir wollen uns diesmal nicht mit Zahlen und Fakten beschäftigen, sondern in das Leben der damaligen Gesellschaft eintauchen, indem wir ihnen zuhören. Es gibt eine Vielzahl von Quellen die die Lebens Situation einzelner Gruppen in jenen Zeiten beschreiben. Hören wir ihnen zu, was sie zu berichten haben. 4. Im Skriptorium von Reichenau Kloster Reichenau, um das Jahr 980 – aus der Sicht eines jungen Mönchs In Kooperation mit der vhs Augsburg und der vhs Nürtingen
Die Reutlinger Lateinschule war jahrhundertelang die wichtigste Bildungsinstitution der reichsstädtischen Eliten. Anlässlich des 750. Jahrestags ihrer Ersterwähnung nimmt der Vortrag die Entwicklung der Lehranstalt im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit in den Blick. Wer hat an der Lateinschule unterrichtet und welche Fächer wurden gelehrt? Welche pädagogischen Leitbilder waren in den verschiedenen Epochen maßgeblich? Wie gestaltete sich der Schulalltag? Der Vortrag beleuchtet die Reutlinger Bildungseinrichtung im Kontext des höheren Schulwesens der süddeutschen Reichsstädte. Wolfgang Mährle ist Archivar beim Landesarchiv Baden-Württemberg und Lehrbeauftragter an der Universität Stuttgart. Er publizierte vielfach zur Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte in schwäbischen und fränkischen Reichsstädten in der Frühen Neuzeit.
Mit Beendigung des Kalten Krieges (12/1991) entstanden viele neue Staaten in Europa. Die ehemalige UdSSR ging in der GUS auf und verschwand vorerst von der politischen Bildfläche. Erst als Präsident Putin 2000 die Macht in Russland übernahm, kehrte Russland langsam wieder zurück. Diese neue Stärke Russlands mündete im Einmarsch Russlands in der Ukraine. Die Versuche der NATO ab 1992, im Auftrage der UN Krisenregionen zu stabilisieren, zeitigte meist nur kurzfristige Erfolge, die Ost-Erweiterung schuf neue Probleme. Die Umwandlung der EG in die EU mit einer sukzessiven Ausweitung nach Osten war gleichfalls ein nicht von allen Staaten goutierter Prozess. Neue gesellschaftliche Probleme brachten dann vor allem die Flüchtlingsbewegungen.
Geht es Ihnen auch so? Da passiert etwas Unvorhergesehenes in der Politik, die Medien überschlagen sich mit Meldungen, aber wirkliche Informationen, Hintergründe etc. erfahren Sie nicht oder nur nach reiflicher Recherche. Auch die vhs Heilbronn kann zumeist erst im folgenden Semesterprogramm darauf reagieren. Deshalb bietet sie nun Vorträge zu aktuellen nationalen wie internationalen politischen Ereignissen an. Die Themen werden kurzfristig bekannt gegeben.
Geschichte ist vielseitig zu erleben. Wir wollen uns diesmal nicht mit Zahlen und Fakten beschäftigen, sondern in das Leben der damaligen Gesellschaft eintauchen, indem wir ihnen zuhören. Es gibt eine Vielzahl von Quellen die die Lebens Situation einzelner Gruppen in jenen Zeiten beschreiben. Hören wir ihnen zu, was sie zu berichten haben. 4. Im Skriptorium von Reichenau Kloster Reichenau, um das Jahr 980 – aus der Sicht eines jungen Mönchs In Kooperation mit der vhs Augsburg und der vhs Nürtingen
