Geschichte ist vielseitig zu erleben. Wir wollen uns diesmal nicht mit Zahlen und Fakten beschäftigen, sondern in das Leben der damaligen Gesellschaft eintauchen, indem wir ihnen zuhören. Es gibt eine Vielzahl von Quellen die die Lebens Situation einzelner Gruppen in jenen Zeiten beschreiben. Hören wir ihnen zu, was sie zu berichten haben. 4. Im Skriptorium von Reichenau Kloster Reichenau, um das Jahr 980 – aus der Sicht eines jungen Mönchs In Kooperation mit der vhs Augsburg und der vhs Nürtingen
Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen. Jede Veranstaltung umfasst kurze Impulse, moderierte Gesprächsrunden und eine Fragerunde.
Der Bogen wird geschlagen vom 7. Jh. v. Chr. bis in die Zeit des Hellenismus, als die griechische Kultur bis in weit entfernte Regionen Zentralasiens.
Im zweiten Teil der Online-Reihe geht es um "Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?". Die Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung.
»Archäologische Sensation, Medienstar, Forschungsgegenstand, Museumsobjekt: Ötzi ist eine Gletschermumie aus der Kupferzeit, die dank außergewöhnlicher Umstände bis heute erhalten geblieben ist und nach und nach wahre Wissensschätze preisgibt. 1991 wurde sie am Schnalstaler Gletscher zufällig von Bergsteigern entdeckt, samt Bekleidung und Ausrüstung, und seitdem umfassend wissenschaftlich erforscht … Seit 1998 wird der Fundkomplex »Mann aus dem Eis« im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen (Italien) ausgestellt. Die Mumie lagert in einer speziell entwickelten Kühlkammer und ist durch ein kleines Fenster sichtbar. Die vielfältigen Ausrüstungsgegenstände und Kleidungsstücke wurden aufwändig restauriert und lassen das Publikum über die Fertigkeiten der Steinzeitmenschen staunen. Der Name »Ötzi« stammt übrigens vom österreichischen Journalisten Karl Wendl, der einen klingenden Namen suchte. Der Name bezieht sich auf den Fundort in den Ötztaler Alpen.« (Text: Südtiroler Archäologiemuseum) Ötzi ist ja an und für sich schon einzigartig, weil sein Körper und seine Ausrüstung im Eis konserviert wurden, so dass vielfältigste wissenschaftliche Untersuchungen vorgenommen werden können. So hat man zum Beispiel entdeckt, dass er tätowiert war. Darüber hinaus ist aber auch seine schräge Fundgeschichte, die Pannen und Überraschungen bei seiner Untersuchung, und die Tatsache, dass er zu leicht bekleidet in die Berge aufstieg und dort ermordet wurde mehr als außergewöhnlich. Es bleiben viele Fragen: • Warum ging er in die Berge? • Wohin wollte er? • Warum hatte er keinen fertigen Bogen und nur zwei fertige Pfeile bei sich? • Woher kam sein überaus wertvolles Kupferbeil? • Warum ließ der Mörder diesen Wertgegenstand liegen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neu erschienenes Buch, in dem ein Archäologe, ein Rechtsmediziner und ein Fallanalytiker/Profiler sich die Indizien genau ansehen. Wir werden ihre Ergebnisse nachvollziehen. Dieser Kurs wird online über Zoom angeboten.
Das persische Großreich der Achämeniden war unter ihren Großkönigen Kyros, Dareios und Xerxes nicht nur der legendäre Widersacher der griechischen Welt, sondern auch ein kulturell ebenbürtiger „Player“ der Antike. Als sein Eroberer trat Alexander d. Gr. in die Fußstapfen der Großkönige ...
Frauen forschen und entdecken, engagieren sich politisch und gesellschaftlich, stoßen Veränderungen in der Kunst an und schreiben große Romane. Dennoch stehen ihre Leistungen oft weniger im Rampenlicht als die ihrer männlichen Zeitgenossen. Deshalb richten wir in diesem Kurs den Blick auf beeindruckende Frauen, die Geschichte geschrieben haben. Frauen in Politik und Gesellschaft Wir beginnen mit der Frauenrechtlerin Rosa Luxemburg, die sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und das Frauenwahlrecht einsetzte. Angela Merkel, Bundeskanzlerin a.D. und Wangari Maathai aus Afrika sind weitere Frauen aus der Politik, mit denen wir uns beschäftigen werden. Frauen in Wissenschaft und Forschung Leben und Wirken von Marie Curie schauen wir uns ebenso an wie das der Mathematikerin Emmy Noether und der Biochemikerin Rosalind Franklin. Frauen in Kunst und Kultur Frida Kahlo gilt bis heute als Ikone des Feminismus. Mit ihrem Leben und ihrer Kunst befassen wir uns ebenso wie mit der Malerin Hilma af Klint und der Fotografin Lee Miller. Agatha Christie revolutionierte die Kriminalliteratur. Autorin Leonie Schöler machte vergessene Frauen der Geschichte sichtbar und Nobelpreisträgerin Toni Morrison rückt Themen wie Rassismus und gesellschaftliche Ungleichheit eindrucksvoll in den Mittelpunkt. Frauen auf Reisen Maria Sibylla Merian war Forschungsreisende und Künstlerin, Ida Pfeiffer bereiste im 19. Jahrhundert allein ferne Kontinente, die Journalistin Meike Winnemuth reiste erst vor ein paar Jahren rund um den Globus und schrieb ein Buch darüber. Alle drei Frauen zeigen: Entdeckergeist ist keine Frage des Alters. Dieser Kurs wird online über Zoom angeboten. Elke Zapf ist freie Journalistin und Reisebloggerin (www.zapf-kommunikation.de)
Im dritten Teil der Online-Reihe geht es um "Jungsein in Demokratie & Diktatur". Der Zugangscode zu dem Online-Vortrag wird den Teilnehmenden nach der Anmeldung von der VHS Schwäbisch Hall zugesandt.
Die Epoche der Kreuzzüge ins Heilige Land war zwar vorbei, dennoch zog es weiterhin vor allem Adelige des christlichen Abendlandes zum „Heiligen Grab“ nach Jerusalem. Diese Reisen mussten nun jedoch häufig inkognito stattfinden, um keinen Argwohn bei der muslimischen Bevölkerung zu erregen – mitunter mit gefährlichen Folgen wie Kampf, Entführung oder Geiselnahme. Aber auch einfache Menschen pilgerten im 15. Jahrhundert verstärkt. Sie zog es vor allem nach Rom und nach Santiago de Compostela. Zudem entstanden im gesamten Deutschen Reich neue Pilgerorte, die sich großer Beliebtheit erfreuten, denn die Vergebung der eigenen Sünden war ein zentrales Anliegen der Menschen jener Zeit. Mittelalterliche Pilgerberichte erlauben uns dabei persönliche Einblicke in die Motive und Hoffnungen dieser religiösen Wanderer.
Demokratien sind so unterschiedlich wie die Kulturen, in denen sie entstanden sind. Zur Überraschung vieler gibt es keine universelle "Formel" für Demokratie. Sie unterscheiden sich in zahlreichen Merkmalen, von der Art der Wahlen bis hin zu den Mechanismen der Entscheidungsfindung. Die einzige Gemeinsamkeit: Das Volk hat – auf die eine oder andere Weise – die Möglichkeit, seine Regierung zu wählen. Doch wie das geschieht, variiert erheblich. In einigen Staaten wählt das Volk seine Regierung direkt, in anderen indirekt über Parlamente oder Wahlmännergremien. Während in manchen Ländern ausschließlich Parlamentarier gewählt werden, können in anderen auch Regierungschefs direkt durch die Bevölkerung bestimmt werden. Welche Vor- und Nachteile bringen diese unterschiedlichen Systeme mit sich? Und wie wirken sie sich auf die politischen Prozesse aus? Wir tauchen in das spannende demokratische "Wirrwarr" ein und analysieren die verschiedenen Formen von Demokratie - von parlamentarischen bis präsidialen Systemen.
Die Seleukiden „beerbten“ den orientalischen Teil des Alexanderreichs. Die nachfolgenden Parther und erst recht das sassanidische Perserreich bremsten nicht nur die Expansion des Imperium Romanum, sondern demütigten es sogar ...
Der Bogen wird geschlagen von der legendären Stadtgründung Roms bis ins 3. Jahrhundert, als Germanenstämme und das wiedererstarkende Perserreich an der Ausdehnung des Imperium Romanum nagen.
Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er hat viele Bereiche der heutigen Republik geprägt - sei es die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft oder die Westintegration Deutschlands mit der damit verbundenen Aufstellung der Bundeswehr. Seine politische Karriere begann bereits in der Kaiserzeit: Seit 1917 war er Oberbürgermeister von von Köln, bis ihn 1933 die Nationalsozialisten aus dem Amt und der Politik drängten.
Im Zeitalter des Hellenismus setzt eine von den Römern dann weiterentwickelte regelmäßige und tendenziell einheitliche Stadtplanung bei Neugründungen ein, die z. B. Gesamtentwurf, allgemeine Infrastruktur und die Positionierung zentraler Bauten erfasst. Noch heute lassen sich deutliche Spuren davon erkennen, z. B. im Stadtplan von Florenz ...
Willy Brandt war Vorsitzender der SPD, Regierender Bürgermeister von West-Berlin, Außenminister und schließlich Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Mit seiner Neuen Ostpolitik leitete er einen grundlegenden Wandel in der deutschen Außenpolitik ein. Ziel war es, das Verhältnis zwischen Ost und West zu verbessern – insbesondere die Beziehungen zwischen den Menschen in Ost- und Westdeutschland. Sein Kniefall am Ehrenmal für die Opfer des Warschauer Ghettos ist bis heute ein symbolträchtiger Moment der deutschen Erinnerungskultur.
Die Völkerschlacht bei Leipzig fand vom 16. bis 19. Oktober 1813 statt. Bis zu diesem Zeitpunkt war es die größte Schlacht, die je auf deutschem Boden stattgefunden hatte. Schätzungsweise bis zu 600.000 Soldaten nahmen an den Kämpfen teil, von denen etwa 90.000 verwundet oder getötet wurden. Es war ein Kampf der europäischen Mächte gegen den französischen Kaiser Napoleon, der bereits im Jahr zuvor bei seinem Russlandfeldzug eine schwere Niederlage erlitten hatte. Mit der Schlacht bei Leipzig versuchten die europäischen Staaten, die napoleonische Vorherrschaft endgültig abzuschütteln. Vor allem die deutschen Fürsten versprachen ihren Völkern, nach einem Sieg ein neues Deutsches Reich zu begründen. Unter diesem Versprechen meldeten sich viele Männer freiwillig zum Kriegsdienst und kämpften auch für die Idee eines geeinten Deutschlands.
Helmut Schmidt übernahm als fünfter Bundeskanzler der Bundesrepublik 1974 die Regierungsgeschäfte von seinem Parteifreund (?) Willy Brandt, als dieser wegen der Guillaume-Affäre zurückgetreten war. In seiner Kanzlerschaft musste er sich vielfältigen innen- und außenpolitischen Problemen stellen wie dem Terrorismus der RAF oder dem NATO-Doppelbeschluss. Tatkraft hatte er bereits bei der Sturmflut im Hamburg 1962 bewiesen. Seine Regierungszeit endete 1982 mit einem konstruktiven Misstrauensvotum. Nach seiner politischen Laufbahn meldete er sich immer wieder im politischen Diskurs zu Wort und blieb auch dadurch im Bewusstsein der Bundesbürger.
»... Die Römer besaßen zwar einige Teile dieses Landes, doch kein zusammenhängendes Gebiet, sondern wie sie es gerade zufällig erobert hatten ... Ihre Soldaten bezogen hier ihre Winterquartiere, Städte wurden gegründet und die Barbaren passten sich der römischen Lebensweise an, besuchten die Märkte und hielten friedliche Zusammenkünfte ab. Freilich hatten sie auch nicht die Sitten ihrer Väter, ihre angeborene Wesensart, ihre unabhängige Lebensweise und die Macht ihrer Waffen vergessen. Solange sie allmählich und behutsam umlernten, fiel ihnen der Wechsel ihrer Lebensweise nicht schwer – sie fühlten die Veränderung nicht einmal. Als aber Ouinctilius Varus den Oberbefehl über Germanien übernahm und sie zu rasch umformen wollte, indem er ihre Verhältnisse kraft seiner Amtsgewalt regelte, ihnen auch sonst wie Unterworfenen Vorschriften machte und insbesondere von ihnen wie von Untertanen Tribut eintrieb, da hatte ihre Geduld ein Ende ...« Cassius Dio, Römische Geschichte 56, 18, 1-24 Die Varusschlacht, auch Schlacht im Teutoburger Wald oder Hermannsschlacht genannt, fand im Jahr 9 nach Christus auf germanischem Gebiet statt. Hier verlor der römische Feldherr Varus drei Legionen (um die 15.000 Mann), als er vom Germanen Hermann getäuscht und angegriffen wurde. Archäologische Hinweise lassen vermuten, dass diese historische Schlacht in der Gegend von Kalkriese geschlagen wurde. Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem Ablauf der Schlacht und beleuchtet dabei auch historische Hintergründe und archäologische Entdeckungen. Dieser Kurs wird online über Zoom angeboten. Nur für Frauen! Ein Angebot der Frauenakademie - weitere Infos finden Sie hier: https://www.vh-ulm.de/vh-programm/akademien/frauenakademie Frauenakademie Online Die Frauenakademien in Baden-Württemberg bieten ein kontinuierliches Weiterbildungsprogramm für Frauen aller Altersgruppen. Hier finden Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und neue Perspektiven zu entwickeln. Dabei bauen sie auf ihre eigenen vielfältigen Erfahrungen auf und knüpfen an ihr bereits vorhandenes Wissen an. Neben den Präsenzkursen vor Ort, bieten wir auch ein überregionales Online-Angebot für alle interessierte Frauen an.
Diokletian leitete Reformen ein, durch die das Römische Reich die Krise(n) des 3. Jhs. fürs Erste überwand, die Zeit der war Geschichte. Wichtige Verwaltungsreformen wurden durchgesetzt, darunter eine umfangreiche Reform des Provinzialwesens. Diokletian führte zur Krisenbewältigung dabei auch das Herrschaftsmodell der Tetrarchie (Vier-Herrschaft) ein, das die Entwicklung des Reichs im 4. Jh. prägte, obwohl diese Struktur sehr schnell zerfiel.
Geht es Ihnen auch so? Da passiert etwas Unvorhergesehenes in der Politik, die Medien überschlagen sich mit Meldungen, aber wirkliche Informationen, Hintergründe etc. erfahren Sie nicht oder nur nach reiflicher Recherche. Auch die vhs Heilbronn kann zumeist erst im folgenden Semesterprogramm darauf reagieren. Deshalb bietet sie nun Vorträge zu aktuellen nationalen wie internationalen politischen Ereignissen an. Die Themen werden kurzfristig bekannt gegeben.
