Zum Hauptinhalt springen

Online: Philosophisches Forum: Dialogräume eröffnen – Habermas als Kompass

Jürgen Habermas (1929-2026) zählt zu den einflussreichsten Denkern der Gegenwart. Über Jahrzehnte hinweg hat er sowohl wissenschaftliche Diskurse geprägt als auch öffentliche Debatten mitgestaltet. Seine Arbeiten zu Demokratie, Kommunikation und gesellschaftlichem Wandel sind international rezipiert und bilden bis heute wichtige Bezugspunkte kritischer Theorie.
Im Seminar widmen wir uns einem Themenfeld, das sein Spätwerk besonders bestimmt: der Rolle von Religion in säkularen, pluralen Gesellschaften. Wie lässt sich das Verhältnis von Vernunft und Glaube unter gegenwärtigen Bedingungen denken? Habermas entwickelt hierfür die Idee eines „postsäkularen“ Bewusstseins, in dem religiöse und säkulare Perspektiven in einen wechselseitigen Lernprozess eintreten.
Ausgewählte Texte werden gemeinsam erschlossen und im Gespräch vertieft. Im Zentrum stehen dabei Fragen wie:
Was versteht Habermas unter einer postsäkularen Gesellschaft?
Welche Funktion kommt Religion im öffentlichen Diskurs zu?
Unter welchen Bedingungen kann Verständigung zwischen religiösen und nichtreligiösen Positionen gelingen?
Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung religiöser Gehalte in eine allgemein zugängliche Sprache?
Das Seminar verbindet theoretische Analyse mit persönlicher Reflexion. Es eröffnet Raum für einen differenzierten Austausch darüber, welche Bedeutung Glaube heute haben kann – im eigenen Denken ebenso wie im gesellschaftlichen Miteinander – und wie respektvolle Dialoge über weltanschauliche Differenzen hinweg gestaltet werden können.
Der Kurs findet über die Plattform Zoom statt.

Kurstermine 3

  •  
    • 1
    • Dienstag, 13. Oktober 2026
    • 18:30 – 20:00 Uhr
    1 Dienstag 13. Oktober 2026 18:30 – 20:00 Uhr
    • 2
    • Dienstag, 17. November 2026
    • 18:30 – 20:00 Uhr
    2 Dienstag 17. November 2026 18:30 – 20:00 Uhr
    • 3
    • Dienstag, 19. Januar 2027
    • 18:30 – 20:00 Uhr
    3 Dienstag 19. Januar 2027 18:30 – 20:00 Uhr

Online: Philosophisches Forum: Dialogräume eröffnen – Habermas als Kompass

Jürgen Habermas (1929-2026) zählt zu den einflussreichsten Denkern der Gegenwart. Über Jahrzehnte hinweg hat er sowohl wissenschaftliche Diskurse geprägt als auch öffentliche Debatten mitgestaltet. Seine Arbeiten zu Demokratie, Kommunikation und gesellschaftlichem Wandel sind international rezipiert und bilden bis heute wichtige Bezugspunkte kritischer Theorie.
Im Seminar widmen wir uns einem Themenfeld, das sein Spätwerk besonders bestimmt: der Rolle von Religion in säkularen, pluralen Gesellschaften. Wie lässt sich das Verhältnis von Vernunft und Glaube unter gegenwärtigen Bedingungen denken? Habermas entwickelt hierfür die Idee eines „postsäkularen“ Bewusstseins, in dem religiöse und säkulare Perspektiven in einen wechselseitigen Lernprozess eintreten.
Ausgewählte Texte werden gemeinsam erschlossen und im Gespräch vertieft. Im Zentrum stehen dabei Fragen wie:
Was versteht Habermas unter einer postsäkularen Gesellschaft?
Welche Funktion kommt Religion im öffentlichen Diskurs zu?
Unter welchen Bedingungen kann Verständigung zwischen religiösen und nichtreligiösen Positionen gelingen?
Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung religiöser Gehalte in eine allgemein zugängliche Sprache?
Das Seminar verbindet theoretische Analyse mit persönlicher Reflexion. Es eröffnet Raum für einen differenzierten Austausch darüber, welche Bedeutung Glaube heute haben kann – im eigenen Denken ebenso wie im gesellschaftlichen Miteinander – und wie respektvolle Dialoge über weltanschauliche Differenzen hinweg gestaltet werden können.
Der Kurs findet über die Plattform Zoom statt.
  • Gebühr
    36,00 €
  • Kursnummer: 262G01100
  • Start
    Di. 13.10.2026
    18:30 Uhr
    Ende
    Di. 19.01.2027
    20:00 Uhr
  • 3 Termine Termine
    Dozent*in:
    ©
    Ulrike Mielke
  • Durchführende Volkshochschule:
    vhs Südliche Bergstraße
  • Online-Kurs
04.08.26 08:31:00