Der Vortrag zeigt u.a. anhand von Beispielen typische Problemstellungen mit Konfliktpotenzial bei der Weitergabe von Vermögen oder der Erstellung von Testamenten. Neben steuerrechtlichen Aspekten werden auch der Pflichtteil und die Frage behandelt, was für eine gerechte Verteilung bedacht werden muss. Die Zuhörer sollen für typische Streitfragen sensibilisiert werden. Der Vortrag dauert ca. 60 min, im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Früher war es selbstverständlich, Lebensmittel zu bevorraten. Heute wird dieses wichtige Thema oft vernachlässigt. Dabei ist ein persönlicher Notvorrat an Lebensmitteln und Getränken gerade in unserer Zeit von großer Bedeutung. In diesem Kurs erfahren Sie, warum Vorsorge sinnvoll ist und wie Sie Ihren eigenen Vorrat richtig planen und optimal lagern können. Außerdem beantwortet der Vortrag zahlreiche weitere Fragen rund um Krisen- und Notfallvorsorge und zeigt Ihnen, wie Sie für unerwartete Situationen gut vorbereitet sind.
Wärmepumpen zählen heute zu den effizientesten Wärmeerzeugern. Doch kann ich statt mit meiner Öl- oder Gasheizung einfach mit einer Wärmepumpe mein Haus beheizen? Welches sind die Rahmenbedingungen, damit das möglichst gut klappt? Worauf muss ich achten, wenn ich auf diese zukunftsfähige Technik umsteigen will? Referent Hans-Joachim Horn ist Energieberater für die Verbraucherzentrale, und Sachkundiger für Wärmepumpen nach VDI. Erläutert werden Funktionsweise und Arten von Wärmepumpen, Kriterien für die Effizienz, Bedingungen für eine hohe Effizienz im Gebäudebestand, Stromtarife und Betriebskosten sowie die aktuellen Fördermöglichkeiten. Die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das BMWE (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).
Seit Januar 2023 sind Gastronomiebetriebe verpflichtet Mehrwegverpackungen als Alternative zu Einwegverpackungen anzubieten. Trotz dieser Verpflichtung ist der Mehrweganteil nur minimal von 0,7 % auf 1,6 % gestiegen, während die Menge an Verpackungsabfällen weiter zunahm. Viele Kommunen sind verunsichert, welche Instrumente zur Förderung der lokalen Mehrwegwirtschaft geeignet sind. Die Stadt Tübingen führte bereits 2022 eine Verpackungssteuer ein, deren Rechtmäßigkeit 2025 vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde. Andere Kommunen setzen auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungssatzungen oder Geschirr-Verleihsysteme. Das Forschungsprojekt "MehrWegeBW" untersucht die Wirkung kommunaler Instrumente auf die Akzeptanz von Mehrweggebinden bei drei Zielgruppen: Kommunen, Außer-Haus-Gastronomie und Verbraucher*innen in Baden-Württemberg. Dafür werden Modellkommunen in vier verschiedenen Clustern untersucht - von Kommunen mit Verpackungssteuer bis hin zu solchen ohne besondere Maßnahmen. Frau Prof. Dr.-Ing. Susanne Hartard ist Professorin an der Hochschule Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld und berichtet über Ergebnisse des Projektes MehrWegeBW in Baden-Württemberg. Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert und untersucht, wie die Akzeptanz von Mehrwegverpackungen in der Außer-Haus-Gastronomie in Baden-Württemberg gestärkt werden kann.
