Der Vortrag vermittelt, wie Bevölkerungsschutz in Deutschland funktioniert und was dies konkret für Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Zunächst werden die Grundlagen von Zivil- und Katastrophenschutz erläutert: Wer ist im Ernstfall zuständig, wie greifen Bund, Länder und Kommunen ineinander und wie haben sich diese Strukturen im Laufe der Zeit entwickelt? Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf neuen Gefahren und Szenarien, die den Bevölkerungsschutz heute prägen – darunter Extremwetterereignisse, langanhaltende Stromausfälle, Pandemien, Cyberangriffe oder hybride Bedrohungen im Kontext internationaler Krisen. Darauf aufbauend werden die Aufgaben und Grenzen staatlicher Vorsorge sowie die Eigenverantwortung der Bevölkerung beleuchtet: Was leistet der Staat, was sollten Bürger selbst vorbereiten und warum ist Resilienz ein gemeinschaftliches Thema? Abschließend wird der europäische Bevölkerungsschutzmechanismus (Union Civil Protection Mechanism - UCPM) vorgestellt, der zeigt, wie Staaten sich gegenseitig unterstützen, welche Hilfe im Katastrophenfall möglich ist und welche Rolle europäische Zusammenarbeit künftig spielen wird. Ziel ist es, Sicherheit greifbar zu machen und Orientierung für den Ernstfall zu geben. Prof. Dr.-Ing. Marion Meinert ist Bauingenieurin, Brandschutzsachverständige und Professorin für Sicherheit und Gefahrenabwehr an der Hochschule Furtwangen. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Katastrophenschutz, der Gefahrenabwehr sowie der praxisnahen Vorbereitung auf Krisen und Schadenslagen, wobei sie technische Fachkenntnisse mit anwendungsorientierten Fragestellungen des Bevölkerungsschutzes verbindet. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Zukunftsfragen in Gesellschaft und Politik: Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz im Fokus" Drei Online-Veranstaltungen der Volkshochschulen Ulm, Stuttgart, und Freiburg beleuchten Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz. Expertinnen und Experten diskutieren aus verschiedene Perspektiven, welche Konzepte und Strukturen Schutz in Krisen sichern, und geben praxisnahe Beispiele. Anmeldehinweis: Diese Veranstaltung findet online und in Präsenz im Club Orange, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm statt. Über die vhs stuttgart können Sie sich für eine Online-Teilnahme anmelden.
Das Rosenstein-Symposium 2026 beschäftigt sich mit dem Thema „Mentor*in sein als bürgerschaftliches Engagement: wie wir Wirksamkeit erleben können... und was Mentees davon haben“. Das hochkarätig besetzte Panel wird darüber diskutieren, wie Mentoring als Form des Engagements nicht nur die Mentees, sondern auch die Mentor*innen selbst stärkt – und wie diese Erfahrungen in verschiedenen Kontexten wirken können. Folgende Panel-Teilnehmer*innen haben zugesagt: • Filiz Albrecht, Business Coach, Vernetzerin, Impulsgeberin, u. a. Beraterin eines jungen Mentoring-Projekts, das sich aus einer studentischen Initiative zu einer gemeinnützigen Organisation, dem Aelius Förderwerk, weiterentwickelt hat; sie bringt die Vorständin Laura Kretz mit. Begleitet werden sie von Erdal Tekin, ehemaliger Vorstand und Mitbegründer des Vereins, und Parwana Ahmadi, ehemalige Mentee und nun Ehrenamtliche im Verein. • Bernd Gaiser, der nicht nur langjährige berufliche Expertise in der Strategieberatung und Führung von Unternehmen sowie als Mitglied diverser Aufsichtsgremien hat, sondern ehrenamtlich einer große Einrichtung der Behindertenhilfe, dem bhz, mit „Rat und Tat“ zur Seite steht. Er wird begleitet von Irene Kolb-Specht, Vorständin des bhz. • Susanne Hahn, die mit ihrem Unternehmen Spin-offs und jungen Start-ups bei den ersten Schritten begleitet. Sie wird zusammen mit Vertreter*innen des Start-ups Zefyron vorstellen, was Mentoring in diesem speziellen Bereich für beide Seiten bewirken kann. • Brigitte Ott-Göbel, Stifterin, Trainerin und Coach für Führungskräfte, Mentorin am Ausbildungscampus Stuttgart, einer Anlaufstelle für Menschen mit Migrationsbiografie. Sie wird begleitet von ihrer ukrainischen Mentee Alla Lesun. • Dr. Masooma Torfa, der von ihr gegründete Verein Female Fellows e.V. „empowert“ Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung. Als Koordinatorin Berufliche Beratung und Begleitung beim Ausbildungscampus bringt sie die Sichtweise einer Organisation ein, die langjährige Erfahrung mit ehrenamtlichen Mentor*‘innen gesammelt hat. Der Abend lebt von Impulsen und Diskussionen und der doppelten Perspektive der Mentor*innen und der Mentees. So wird greifbar und lebendig vermittelt, was beide Seiten davon haben und wie Mentoring beide – Mentor*in und Mentee – "empowert". Moderiert wird der Abend von der Wirtschaftsjournalistin und Moderatorin Geli Hensolt. Das Rosenstein-Symposium, eine Kooperation zwischen volkshochschule stuttgart und dem Rotary Club Stuttgart-Rosenstein, versteht sich als Plattform für einen Austausch zu gesellschaftlich relevanten Themen. Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen werden in einem Diskussionspanel zusammengebracht. Seit 2019 wurden im TREFFPUNKT Rotebühlplatz bereits folgende Themen in den Fokus genommen: • „Wie stellen sich Stuttgarter Traditionsunternehmen für die Zukunft auf?“ anlässlich des 100jährigen Jubiläums der volkshochschule (2019) • Inklusion in Stuttgart (2022) • An(ge)kommen – wie kann Integration gelingen? (2023) • Mit Verantwortungsbereitschaft, Zukunftsoffenheit und Lebensneugier – wie Frauen in Führungspositionen unsere Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig machen (2025) Die Veranstaltung findet vor Ort im TREFFPUNKT Rotebühlplatz und im
Durch den Bau der Staustufen zur Wasserkraftnutzung zwischen Basel und Iffezheim ist die Hochwassergefahr am Oberrhein, insbesondere für die Ballungsräume Karlsruhe, Mannheim/Ludwigshafen und Worms, deutlich gestiegen. Da die ursprünglich vorhandenen Überflutungsgebiete vom Rhein abgeschnitten sind, hat sich der Abfluss des Rheins erhöht und beschleunigt. Der Rhein kann unterhalb der letzten Staustufe Iffezheim diese größeren Wassermassen nur noch eingeschränkt zwischen den Hochwasserdämmen abführen. Auf ehemaligen Überflutungsflächen werden daher durch das Integrierte Rheinprogramm (IRP) des Landes Baden-Württemberg zwischen Basel und Mannheim 13 Hochwasserrückhalteräume geschaffen. Andreas Hendrickx, Mitarbeiter am Regierungspräsidium Freiburg, gibt einen Überblick über die Notwendigkeit des Hochwasserschutzes am Oberrhein und den Umsetzungstand des IRP. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Zukunftsfragen in Gesellschaft und Politik: Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz im Fokus" Drei Online-Veranstaltungen der Volkshochschulen Ulm, Stuttgart, und Freiburg beleuchten Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz. Expertinnen und Experten diskutieren aus verschiedene Perspektiven, welche Konzepte und Strukturen Schutz in Krisen sichern, und geben praxisnahe Beispiele. Anmeldehinweis: Diese Veranstaltung findet online und in Präsenz in der vhs Freiburg statt. Über die vhs stuttgart können Sie sich für eine Online-Teilnahme anmelden.
Die Stimmen sind ausgezählt, die Ergebnisse liegen vor – doch was bedeuten sie wirklich für Baden-Württemberg und die politische Landschaft? Wie hat die Landtagswahl 2026 die Zusammensetzung des Landtags neu geordnet? Wie hat sich das neue Wahlrecht ausgewirkt? Wie haben die Baden-Württemberger konkret gewählt? Welche Parteien werden die Regierung stellen und wer wird Ministerpräsident? Welche gesellschaftlichen und politischen Trends sind sichtbar geworden, und welche Themen haben die Wahl maßgeblich beeinflusst? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Frank Brettschneider, Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Er analysiert dabei die Ergebnisse und erläutert die Hintergründe. Anschließend können Sie Ihre Fragen an Herrn Prof. Dr. Brettschneider richten. In Kooperation mit der Außenstelle Ludwigsburg der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Veranstaltung findet vor Ort im Bildungshaus NeckarPark (BiNe) und im Livestream statt. Um vorherige Anmeldung wird nach Möglichkeit gebeten. Sichern Sie sich Ihren Platz. Weitere interessante Veranstaltungen zur Landtagswahl finden Sie hier.
Ein Angriff auf Deutschland? Wie kann verhindert werden, dass es so weit kommt? Inwiefern wären wir auf einen Ernstfall vorbereitet und was konkret würde dann passieren? Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Mit Vertreter*innen aus Politik, Bundeswehr und Wissenschaft wollen wir diskutieren, wie verteidigungsbereit Deutschland und Europa sind. Welche Strategien und Maßnahmen sind denkbar und notwendig, um die Sicherheit der Bürger*innen zu gewährleisten und wo stehen wir dabei? Welche Rolle spielen Aufrüstung auf der einen und friedenspolitische Ansätze auf der anderen Seite? Inwiefern sind Deutschland und Europa aufeinander angewiesen? Und wie ist die Situation in Baden-Württemberg? Es diskutieren Expert*innen aus Politik, Bundeswehr und Wissenschaft, u. a. Dr. Nils Schmid MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung In Kooperation mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg / Europe Direct Stuttgart und im Rahmen der Reihe „Zukunftsfragen in Gesellschaft und Politik: Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz im Fokus“ der Volkshochschulen Freiburg, Stuttgart und Ulm Die Veranstaltung findet vor Ort im TREFFPUNKT Rotebühlplatz und im Livestream statt. Um vorherige Anmeldung wird nach Möglichkeit gebeten. Sichern Sie sich Ihren Platz. Veranstaltungsreihe "Zukunftsfragen in Gesellschaft und Politik: Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz im Fokus" Drei Online-Veranstaltungen der Volkshochschulen Ulm, Stuttgart, und Freiburg beleuchten Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz. Expertinnen und Experten diskutieren aus verschiedene Perspektiven, welche Konzepte und Strukturen Schutz in Krisen sichern, und geben praxisnahe Beispiele.
