Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen – und mit ihr die Frage, warum wir Maschinen plötzlich Gefühle zuschreiben. Filme wie HER oder Ex Machina zeigen, wie Menschen sich in KI-Systeme verlieben oder von ihnen manipuliert werden. Heute nutzen viele ChatGPT, Gemini oder Claude nicht nur zum Recherchieren, sondern als Gesprächspartner für persönliche Themen. Der Vortrag nimmt dieses faszinierende Phänomen unter die Lupe: Was bedeutet Liebe überhaupt? Woran erkennt man sie? Und warum glauben wir manchmal, sie in Technik zu finden? Auf Basis des Fragenkatalogs des Soziologen Zick Rubin wird der Unterschied zwischen echter romantischer Liebe und der vermeintlichen „Liebe“ zu KI-Systemen herausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht die Rolle des Vertrauens – einerseits als Fundament menschlicher Beziehungen, andererseits als Voraussetzung für die Akzeptanz technischer Lösungen. Die zentrale Erkenntnis: Wir können KI nützlich finden oder entbehrlich, ihr vertrauen oder misstrauen. Aber lieben oder hassen können wir sie nicht. Ein Vortrag, der zum Nachdenken anregt – über Nähe, Technik und die Grenzen des Menschlichen.
„Wer fragt, der führt“, so lautet eine Faustregel bei der persönlichen Kommunikation. Gleiches gilt für ChatGPT, die Software mit der Künstlichen Intelligenz, die neue Texte erstellt. Flüssig formuliert, inhaltlich überzeugend und (meistens) richtig. Nur mit den richtigen Fragen erhält man Antworten, die privat und beruflich nützlich sind. ChatGPT sei eine „digitale Allzweckwaffe“, ein „Roboter, der Texte ausspuckt“. Überall wo Texte geschrieben werden, kann ChatGPT helfen: Briefe schreiben, Inhaltsübersichten erstellen, Vortragstexte entwerfen, Kindergeschichten formulieren, Bewerbungsschreiben umformulieren, Texte zusammenfassen, Hausaufgaben lösen, Rezepte erfinden, Blockeinträge schreiben, Werbetexte vorschlagen, Gespräche als Rollenspiele simulieren, Vorträge ausarbeiten. Die Teilnehmenden erfahren zunächst, wie man Nutzer von ChatGPT wird. Das Prinzip von ChatGPT wird erläutert sowie dessen Stärken und Schwächen. Es folgen Beispiele aus dem privaten und beruflichen Bereich. Dabei wird gezeigt, wie man einen „Promt“ (Eingabe) formulieren sollte, damit man verwertbare Antworten erhält.
Der Eintritt in den Ruhestand ist ein tiefgreifender Lebensübergang: Der berufliche Alltag endet, neue Freiräume entstehen – oft begleitet von Fragen nach Sinn, Identität und sozialer Einbindung. Dieser Vortrag versteht den Ruhestand als aktive Gestaltungsphase und beleuchtet praxisnah die emotionalen, sozialen und psychologischen Herausforderungen dieser Zeit. Thematisiert werden der Verlust von Routinen und Kontakten ebenso wie die Chancen, Interessen neu zu entdecken und Lebensqualität bewusst zu steigern. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Anregungen für Struktur im Alltag, neue Ziele und sinnstiftende Aktivitäten. Grundlage bildet das 5-Säulen-Modell nach Hilarion Petzold, das zur Selbstreflexion einlädt und Orientierung gibt.
