Zwischen Deutung, Missverständnis und eigenem Blick Stillleben wirken auf den ersten Blick ruhig und dekorativ: Blumen, Früchte, Gläser, Bücher, Totenschädel. Und doch gelten sie als besonders symbolisch. Wir haben gelernt, dass bestimmte Motive feste Bedeutungen haben. Doch wie sicher sind diese Deutungen wirklich? Und was passiert, wenn wir sie ungeprüft übernehmen? Dieses Webinar nähert sich Stillleben mit einem offenen, praxisnahen Blick. Im Austausch geht es darum, warum Stillleben als leicht verständlich gelten, wie schnell wir Bedeutungen übernehmen und wie sich unser Sehen verändert, wenn wir Symbole nicht als Rätsel mit Lösung, sondern als Angebot begreifen.
Das Mittelalter dauerte über 1000 Jahre und doch erscheint es oft als ein monolithischer Block, als ein finsteres Zeitalter. Den Reichtum und die Vielfalt der Hinterlassenschaften dieser Jahrhunderte zu entdecken, ist daher das Ziel dieses Kurses in vier Teilen. Jeder Teil besteht aus zwei online Sitzungen auf Zoom, jeweils an einem Mittwoch, und einer anschließenden Tagesexkursion an einem Samstag, um das jeweilige Thema live und vor Ort zu vertiefen. Die Fahrten sind mit dem Nahverkehr, Deutschland-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket, gut zu erreichen. Hoch auf dem goldenen Wagen. Noch bis ins hohe Mittelalter gehörte der herrschende Adel zum fahrenden Volk. Ein weit verzweigtes Netz aus Burgen und Pfalzen diente dem Schutz und Zusammenhalt des Herrschaftsgebietes, erforderte aber auch, dass der Hofstaat ständig seinen Wohnort wechselte. Erst spät und wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Stauferreiches und dem Ende der Kreuzzüge verbreitet sich ein anderes Verwaltungssystem, das dem Adel erlaubte, seine Burgen zu Residenzen auszubauen und sesshafter zu werden. 17.06., 17:30h: Gott, Papst und Kaiser – Die Kirche und das Reich (90 min)
Warum Landschaftsbilder selten zeigen, "wie es wirklich aussieht" Landschaften erscheinen uns vertraut: idyllisch, dramatisch, weit oder bedrohlich. Doch zeigen Landschaftsbilder wirklich Natur oder zeigen sie Vorstellungen von Natur? Dieses Webinar betrachtet Landschaftsmalerei als Spiegel von Weltbildern. Wir fragen, warum Landschaften in der Kunst selten neutral sind und welche kulturellen Vorstellungen von Ordnung, Freiheit, Sehnsucht oder Angst in ihnen stecken. Im Mittelpunkt steht der eigene Blick: Was empfinden wir als schön oder unheimlich? Und wie sehr sind diese Reaktionen geprägt?
Das Mittelalter dauerte über 1000 Jahre und doch erscheint es oft als ein monolithischer Block, als ein finsteres Zeitalter. Den Reichtum und die Vielfalt der Hinterlassenschaften dieser Jahrhunderte zu entdecken, ist daher das Ziel dieses Kurses in vier Teilen. Jeder Teil besteht aus zwei online Sitzungen auf Zoom, jeweils an einem Mittwoch, und einer anschließenden Tagesexkursion an einem Samstag, um das jeweilige Thema live und vor Ort zu vertiefen. Die Fahrten sind mit dem Nahverkehr, Deutschland-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket, gut zu erreichen. Hoch auf dem goldenen Wagen. Noch bis ins hohe Mittelalter gehörte der herrschende Adel zum fahrenden Volk. Ein weit verzweigtes Netz aus Burgen und Pfalzen diente dem Schutz und Zusammenhalt des Herrschaftsgebietes, erforderte aber auch, dass der Hofstaat ständig seinen Wohnort wechselte. Erst spät und wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Stauferreiches und dem Ende der Kreuzzüge verbreitet sich ein anderes Verwaltungssystem, das dem Adel erlaubte, seine Burgen zu Residenzen auszubauen und sesshafter zu werden. 24.06., 17:30h: Privilegierte Nomaden und ihr Hausstand (90 min)
Das Mittelalter dauerte über 1000 Jahre und doch erscheint es oft als ein monolithischer Block, als ein finsteres Zeitalter. Den Reichtum und die Vielfalt der Hinterlassenschaften dieser Jahrhunderte zu entdecken, ist daher das Ziel dieses Kurses in vier Teilen. Jeder Teil besteht aus zwei online Sitzungen auf Zoom, jeweils an einem Mittwoch, und einer anschließenden Tagesexkursion an einem Samstag, um das jeweilige Thema live und vor Ort zu vertiefen. Die Fahrten sind mit dem Nahverkehr, Deutschland-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket, gut zu erreichen. Stadtluft macht frei. An der Wende vom ersten zum zweiten Jahrtausend begann in Europa der Aufstieg der Städte zu Zentren der Macht, in denen sich dann im späten Mittelalter auch der Wandel zum neuen Zeitalter der Renaissance vollzieht. Lieferte das Land das Brot, so wurde es in der Stadt zu Geld, und dieses Geld floss dann sowohl in den Staat als auch in die Kunst. Dies hat letztlich zur Folge, dass die klösterlichen Skriptorien zunehmend ihre Stellung zugunsten städtischer Werkstätten verlieren, die dank besserer Vertriebswege die Kunstentwicklung nicht nur beschleunigen, sondern auch im gegenseitigen Wettbewerb innovativ vorantreiben. 08.07., 17:30h: Vom Markt zur Reichsstadt – Der Aufstieg des dritten Standes (90 min)
Nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Wahl des Materials bestimmt die Wirkung eines Kunstwerks. Beides bedingt sich gegenseitig. Einerseits erhöhen kostbare Materialien die Wertschätzung eines Objekts, andererseits wird der Werkstoff durch kunstvolle Bearbeitung veredelt. Im Laufe der Geschichte hat sich die Vorliebe für bestimmte Materialien gewandelt, wobei nicht nur ästhetische, sondern auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Faktoren mitspielen. Am Beispiel von vier bedeutenden Kunstwerken soll diese Spur verfolgt werden. Der Name lässt an ein Ballspiel denken. Es handelt sich jedoch um ein Prunkmöbel, das mit der denkbar aufwendigsten Hülle überzogen ist: einem Mosaik aus Edelsteinen. Diese Pietra-dura-Technik erlebte im Florenz der Medici ihren Höhepunkt. Der Auftraggeber des Wunderwerks war ein englischer Herzog, der im "Badminton House" lebte.
Das Mittelalter dauerte über 1000 Jahre und doch erscheint es oft als ein monolithischer Block, als ein finsteres Zeitalter. Den Reichtum und die Vielfalt der Hinterlassenschaften dieser Jahrhunderte zu entdecken, ist daher das Ziel dieses Kurses in vier Teilen. Jeder Teil besteht aus zwei online Sitzungen auf Zoom, jeweils an einem Mittwoch, und einer anschließenden Tagesexkursion an einem Samstag, um das jeweilige Thema live und vor Ort zu vertiefen. Die Fahrten sind mit dem Nahverkehr, Deutschland-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket, gut zu erreichen. Stadtluft macht frei. An der Wende vom ersten zum zweiten Jahrtausend begann in Europa der Aufstieg der Städte zu Zentren der Macht, in denen sich dann im späten Mittelalter auch der Wandel zum neuen Zeitalter der Renaissance vollzieht. Lieferte das Land das Brot, so wurde es in der Stadt zu Geld, und dieses Geld floss dann sowohl in den Staat als auch in die Kunst. Dies hat letztlich zur Folge, dass die klösterlichen Skriptorien zunehmend ihre Stellung zugunsten städtischer Werkstätten verlieren, die dank besserer Vertriebswege die Kunstentwicklung nicht nur beschleunigen, sondern auch im gegenseitigen Wettbewerb innovativ vorantreiben. 15.07., 17:30h: Kapellen und Altäre – zwischen Seelenheil und Konkurrenzkampf (90 min)
